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Verschiedene 'Augen-Blicke' eingefangen

November 2003 / Frankfurter Neue Presse 
 
Künstlerin Ingrid Ellmauer zeigt bis zum 5. Dezember ihre Werke in der Sparkasse Wetterau

fnp001Bad Vilbel (cf). Zu einer stimmungsvollen Vernissage bei Kerzenschein und Geigenklängen hatte die Sparkasse Wetterau in ihr Kundenzentrum eingeladen. Die Gäste begrüßte Thoralf Koch, Filialdirektor der Sparkasse. Er freue sich, seinen Bankkunden bis zum 5. Dezember mit den 30 Bildern der Ausstellung »Augen-Blicke« von Ingrid Ellmauer ein zusätzliches Angebot zum Service des Hauses unterbreiten zu können.
Koch gab im Anschluss an seine Begrüßung einen kurzen Überblick über den Werdegang von Ingrid Ellmauer. Sie wurde 1948 in Reichenbach im Vogtland geboren, studierte ab 1966 Lehramt an der Frankfurter Goethe-Universität, wo sie eine fundierte Grundausbildung im Bereich Kunst erhielt. Nach dem Staatsexamen 1969 nahm sie 1970 ihre Lehrtätigkeit in Frankfurt auf und erteilte von Anfang an Kunstunterricht. Ihre künstlerische Ausbildung habe sie ab 1972 in Fortbildungen nochmals vertieft. Sie habe bei mehreren Künstlern und beim Berufsverband für Bildende Künste in Frankfurt Öl-, Zeichen- und Aquarellkurse belegt.
Ab 1994 sei sie mit ihren Bildern in Gruppen- und seit drei Jahren mit Einzelausstellungen in Bad Vilbel, Rosbach, Frankfurt und Hanau an die Öffentlichkeit getreten. Ellmauer ist Mitglied des örtlichen Kunstvereins und dadurch als Künstlerin in der Stadt bekannt.
Zum Auftakt der Vernissage zur Ausstellung »Augen-Blicke« hatte die Künstlerin zusammen mit ihrer Kollegin Anita Trabant von der Heinrich-Heine-Schule in Hanau und Regine Schütz, eine Kollegin aus Frankfurter Schulzeiten, sowie den beiden jungen Musikerinnen, ein literarisch-musikalisches Programm vorbereitet. Die Schülerinnen der Musikschule, Johanna (9) und Friederike (12) Vollmer begleiteten die Gedichte, Geschichten und Bibelzitate mit irischen Volksliedern. Das Duo begeisterte seine Zuhörer durch sein virtuoses Spiel. Zu hören waren unter anderem »King of the Fairies« und »Drowsy Maggie«. Die vorgelesenen Texte passten sehr gut zum Ausstellungsthema, denn sie spiegelten »Augen-Blicke« im Leben wider, stellte Ellmauer den Zusammenhang zwischen Sprache und Bildern her. Zu hören waren unter anderem der Vers l bis 8 des Predigers Salomon, »Ein jegliches hat seine Zeit«, das Gedicht »Herbstlied« von Friedrich Hebbel, Erich Kästners »Sachliche Romanze«, mehrere Gedichte Goethes, von Conrad Ferdinand Meyer »Ohne Datum« und von Friederike Mayröcker »Was brauchst Du«.
Die Gäste genossen mit einem Glas Wein in der Hand das romantische Ambiente mit flackerndem Kerzenschein und Geigenmusik, umrahmt von den Bildern der Künstlerin, sichtlich. Mit lang anhaltendem Applaus bedankten sie sich bei den fünf Interpretinnen für die gelungene Einführung.
»Malerei bedeutet für mich eine Möglichkeit zur Lebensäußerung, zum Verdeutlichen des eigenen Lebensgefühls«, hob die Künstlerin hervor. Fast alle Bilder der Ausstellung »Augen-Blicke« habe sie in 2003 gemalt. Zu sehen seien Ölbilder und Collagen, bei denen sie mit dem Material Sackleinen experimentiert habe, das ihr zum Teil auch als Leinwand diente. Bei den Motiven fallen dem Betrachter besonders Bilder wie »Erschöpfung«, »Bei mir« oder das Porträt »Skepsis« ins Auge. Neben den Bildern mit »Menschen-Motiven«, die in unterschiedlichen Stimmungen gezeigt werden, zeigt Ellmauer in der über zwei Etagen gehenden Ausstellung auch einige Landschaftsbilder. 

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Letzte Änderung:
1. November 2017 20:58:42

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